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IVF-Befruchtung

In vitro (Lat. im Glas) – extrakorporale Befruchtung ist eine Methode, die auf der Befruchtung von Eizellen unter Laborbedingungen, außerhalb des Körpers der Frau und der Übertragung des entstandenen Embryos in die Gebärmutterhöhle, beruht.

 

Weiblicher Faktor:

  • keine oder eine dauerhafte Beschädigung der Eileitern, Undurchgängigkeit der Eileiter welche die Bewegung der Eizelle und der Spermien verhindern
  • Funktionsstörung der Ovarien, Syndrom der polyzystischen Ovarien
  • Ovulationsstörungen
  • hormonelle Störungen
  • Endometriose
  • erfolglose Versuche der intrauterinen Insemination

 

Männlicher Faktor

  • Schäden an den Hoden
  • eingeschränkte Samenqualität: geringe Beweglichkeit der Spermien, abnorme Struktur der Spermien
  • das Fehlen von Spermien im Ejakulat
  • das Fehlen von Ejakulat – Aspermie

 

Idiopathische Unfruchtbarkeit (unerklärlicher Herkunft) – die Unfähigkeit der Zeugung von Kindern, bei Abwesenheit von jeglichen Defiziten bei den grundlegenden diagnostischen Tests.

 

Weitere Indikationen

  • Immunologische Unfruchtbarkeit - tritt auf, wenn der Körper sowohl der Frau, als auch des Mannes Antikörper produziert, die Fortpflanzungszellen zerstören ( Alter der Frau über 35 Jahre)
  • Übertragung von HIV und HCV-Viren durch einen der Partner
  • Belastung mit genetischen Krankheiten
  • Behandlung gegen Krebs
  • das Fehlen einer Schwangerschaft in 3 Jahren Versuche

 

Hormonale stimulation

Hormonale Stimulation der Ovarien wird verwendet, um einmalig eine größere Anzahl von reifen Follikel mit Eizellen zu erreichen (während des normalen Menstruationszyklus wird eine Eizelle gebildet, als Ergebnis der hormonalen Stimulation erreicht man 5-10 Eizellen). Der Prozess der Stimulation wird auf der Grundlage des s.g. Stimulationsprotokolls ausgeführt, der durch einen Arzt für jede Patientin individuell erstellt wird.

 

Medikamente zur Stimulation in Form von subkutanen Injektionen verabreicht sich die Patientin selbst an entsprechenden Tageszeiten.

Während der Stimulation bleibt die Patientin unter ständiger Aufsicht des Arztes, der die Entwicklung der Eizellen überwacht und den Pegel von Östradiol im Blut kontrolliert. Die Patientin erhält auch einmalig das Hormon hCG, das die Ovulation hervorrufen soll.

 

Entnahme von eizellen und samen

 

Punktion – Entnahme von Eizellen

Innerhalb von 36 Stunden nach der Verabreichung des hCG-Hormons, bevor die Follikel selbst platzen, wird die Behandlung der Eierstockpunktion ausgeführt. Der Arzt durchsticht mit einer Nadel unter einer Ultraschall-Kontrolle durch das Scheidengewölbe die Follikel und entnimmt die Follikelflüssigkeit zusammen mit den Eizellen. Das Verfahren dauert ca. 15-20 Minuten und wird unter intravenösen Betäubung unter der ständigen Aufsicht eines Anästhesisten durchgeführt.

Unmittelbar nach der Behandlung bleibt die Patientin in der Gyncentrum Klinik im Tagesaufenthaltszimmer für ca. 2 Std. Der Arzt stellt auch die Dosis von Medikamenten nach der Stimulation fest, deren Aufgabe die Vorbereitung der Gebermutterschleimhaut für die Implantation des Embryos ist.

 

Entnahme von Samen

Enn die Spermienparameter eine Befruchtung erlauben, wird der Samen am Tag der Punktion der Ovarien der Partnerin entnommen. Der Mann gibt den Samen in Folge der Masturbation ab. Das gesamte Verfahren erfolgt in der Gyncentrum Klinik in einem speziell dazu vorbereiteten Raum, der Intimität und Diskretion gewährleistet. Die Abgabe der Samen sollte durch eine 3-5 tägige sexuelle Abstinenz vorangestellt werden.

 

Extrakorporale befruchtung (IVF)

Vorbereitung der Fortpflanzungszellen für die BefruchtungUnter Laborbedingungen bereitet der Embryologe Eizellen und Spermien für die Befruchtung vor:

  • Eizellen, die bei der Punktion der Ovarien erhalten wurden, werden von der Follikelflüssigkeit isoliert und dann in speziellen Medien platziert
  • Nach der Reinigung der Samen, werden die besten und bewegungsfähigsten Spermien zur Befruchtung verwendet

 

In-vitro-Befruchtungsmethoden

In eine Kulturschale mit Oozyten werden Spermien in geeigneten Anteilen zugegeben. Verbundene Gameten werden in einem Inkubator platziert, in welchem die Bedingungen wie im Mutterleib gewährleistet sind. In einem Inkubator werden konstante Bedingungen bereitgestellt, d.h. Temperatur von 37 °C, höhere Luftfeuchtigkeit und CO2 Sättigung, als auch verringerter O2-Gehalt. Zur Befruchtung kommt es spontan innerhalb von 18-20 Stunden. Am zweiten oder dritten Tag sind die Embryonen für den Embryotransfer bereit. Derzeit, mit der Erhöhung der Chancen auf eine Befruchtung, wird die klassische IVF Methode durch die ICSI / IMSI Techniken ersetzt.

 

IVF-ICSI

ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion) ist die Methode der In-vitro-Fertilisation, bei der einzelne Spermien vom Embryologen ausgewählt, in ein spezielles Mikromanipulationstool eingebracht und dann direkt in das Zytoplasma der Eizelle injiziert werden. Die Zellen werden wie im klassischen in vitro im Inkubator aufbewahrt. Am nächsten Tag, etwa nach 18-20 Stunden, werden die Eizellen von der Granulatzellenschicht gereinigt und es kann bestimmt werden, welche befruchtet wurden. Meistens, 2-3 Tage nach der Eizellenentnahme, wird der Embryotransfer durchgeführt.

Wann wird ICSI verwendet?

Gründe für die Durchführung der ICSI sind der männliche Unfruchtbarkeitsfaktor: schlechte Spermienparameter (Anzahl der Spermien, Beweglichkeit und Konzentration, schlechte Spermienmorphologie) und frühere Versuche von in vitro ohne erfolgreiche Befruchtung.

IVF-IMSI

IIMSI (Eng. Intracytoplasmic Morphologically Selected Sperm Injection) ist eine in-vitro-Methode, die auf einer intrazytoplasmatischen Injektion der morphologisch ausgewählten Spermien der besten Qualität beruht. Es ist die modernste Methode der extrakorporalen in-vitro-Befruchtung, bei der es die besten Ergebnisse in Form einer erhöhten Anzahl an klinischen Schwangerschaften und niedrigerer Rate der Fehlgeburten gibt.

 

Worauf beruht das Verfahren?

MSI-Methode ist vor allem für Paare mit männlichen Unfruchtbarkeitsfaktor empfohlen

  • erhöhte Fragmentierung der Spermien-DNA
  • bei Verwendung von Spermien, die direkt aus dem Hoden oder Nebenhoden gewonnen wurden (nach TESA/PESA-Verfahren)

IMSI wird auch für Paare empfohlen, die nach früheren ICSI-Verfahren keine Nachkommen haben.

 

Embryotransfer

Aus befruchteten Eizellen werden Embryonen, die in den Körper der Frau nach der Erreichung der Reife übertragen werden. Der Prozess wird als Embryotransfer bezeichnet.

Wie sieht das Verfahren aus?

Der Embryotransfer wird entweder am zweiten, dritten oder fünften Tag nach dem Tag der Punktion durchgeführt. In diesem Stadium besteht der Embryo aus vier bis acht Zellen oder sie sind Blastozysten (mit einem Hohlraum, der mit Flüssigkeit und Oberflächenzellen gefüllt ist, die sich in die Plazenta zu trennen beginnen). Je nach Alter und Diagnose der Patientin werden ein oder zwei Embryonen durch Einführen eines dünnen Katheters durch den Gebärmutterhals in die Gebärmutter übertragen. Der gesamte Eingriff ist schmerzfrei und erfordert keine Betäubung. Danach kann die Patientin nach Hause gehen.

Empfehlungen nach der Behandlung

Nach dem Embryotransfer kann die Frau zu den täglichen Aktivitäten zurückkehren. Es wird jedoch empfohlen, für eine Woche nach dem Transfer Geschlechtsverkehr und Orgasmus zu vermeiden, um Uteruskontraktionen zu verhindern. Für ein paar Tage nach dem Transfer sollte auch Progesteron eingenommen werden, der die richtige Implantation des Embryos beeinflusst. Im Falle des Auftretens von quälenden Symptomen, sollte man so schnell wie möglich den leitenden Arzt kontaktieren.

 


Siehe auch:

> in vitro Programme

> IMSI

 


 

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